
Drehbuch trifft Literatur - Maikäfer flieg!
Gespräch mit Sandra Bohle und Mirjam Unger zu Drehbuch und Film
3.12.2025, 9.30 Uhr, Hauptbücherei Wien
Wir setzen unsere bewährte Reihe Drehbuch trifft Literatur mit dem Schwerpunkt auf Familienfilm fort. Gleichzeitig intensivieren wir damit unsere langjährige Kooperation mit den Wiener Büchereien, die umfangreiche Drehbuchsammlung wird von uns bestückt und hat sich zu einem unverzichtbaren Teil des Angebots der Hauptbücherei entwickelt. Roman, Drehbuch und DVD zu Maikäfer flieg! stehen dort zur Ausleihe.
Maikäfer flieg!
Wien 1945: Die 10-jährige Christine weiß wenig über Frieden. Ausgebombt und vollkommen mittellos kommt sie nach langen Kriegsjahren mit ihrer Familie in einer noblen Villa am Stadtrand von Wien unter. Jetzt haben sie Quartier, mehr aber nicht. Nach der Kapitulation Wiens hoffen alle auf Frieden, doch dann quartieren sich die rauen russischen Soldaten zu ihnen ein. Alle fürchten sich. Nur Christine nicht.
Christine Nöstlingers autobiografischer Roman Maikäfer, flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich erschien 1973 und zählt seither zu den bedeutendsten Werken der deutschsprachigen Jugendliteratur. 2016 kam die Verfilmung Maikäfer flieg! in die Kinos, das Drehbuch stammt von Sandra Bohle und Mirjam Unger, die auch Regie führte.
Warum macht man aus einem Buch einen Film?
Was sind die Unterschiede und wie läuft sowas ab?
Was ist ein Drehbuch und wie entsteht es?
Genau darüber werden wir uns Gedanken machen und die beiden Filmemacherinnen Mirjam Unger und Sandra Bohle dazu befragen. Ausschnitte aus dem Film, Passagen vom Drehbuch und dem Roman helfen uns beim direkten Vergleich.
Sandra Bohle ist Drehbuchautorin und Dramaturgin, bei Maikäfer flieg! im Team gemeinsam mit Mirjam Unger. Von 2000 bis 2024 lehrte sie an der Filmakademie Wien. Von 2008 bis 2012 war sie Geschäftsführerin des Drehbuchforum Wien und ist seit 2012 engagiertes Mitglied im Vorstand.
Mirjam Unger ist Regisseurin bei Dokumentar- und Spielfilmen für Kino und TV. Sie ist Gründungsmitglied von Radio FM4 und hat lange Zeit als Journalistin und Moderatorin gearbeitet. An der Wiener Filmakademie hat sie Filmregie studiert.
Moderation: Christian Neubacher
Die Veranstaltung richtet sich an Schulklassen und interessiertes Kinopublikum.
Hauptbücherei der Stadt Wien
1070 Wien, Urban-Loritz-Platz 2a
In Kooperation mit den Büchereien Wien
Bei freiem Eintritt
Anmeldung >
Gespräch

Ausschreibung 2026
Der Drehbuchverband Austria freut sich, die Ausschreibung des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2026 bekannt zu geben. Die Preise in der Gesamthöhe von 22.000 Euro werden vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport gestiftet und im Rahmen der Diagonale, Festival des österreichischen Films, verliehen.
- Thomas Pluch Hauptpreis
Für das beste Drehbuch für einen abendfüllenden Kinospielfilm oder einen abendfüllenden Fernsehfilm (ab 70 Minuten). Mit 12.000 Euro prämiert.
- Thomas Pluch Spezialpreis der Jury
Für ein Drehbuch mit besonders herausragend behandelten Aspekten. Der Jury steht frei, die Kategorie festzulegen. Zugelassen sind Drehbücher zu abendfüllenden Kinospielfilmen oder abendfüllenden Fernsehfilmen (ab 70 Minuten). Mit 7.000 Euro prämiert.
Ausgenommen für beide Kategorien sind Drehbücher für Fernsehfilme, die einer Reihe angehören (wie z.B. Tatorte). Drehbücher für Formate wie Landkrimis und Stadtkomödien mit eigenständigen Geschichten und Figuren sind zugelassen – außer sie entwickeln sich zu einer Reihe (wie z.B. Steiermark-Landkrimis.)
- Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme
Für das beste Drehbuch für Kino-Spielfilme mit einer Mindestlänge von 15 Minuten bis maximal 70 Minuten. Mit 3.000 Euro prämiert.
Es werden inhaltlich und handwerklich anspruchsvolle Werke ausgezeichnet, die sich eingehend und kritisch mit gesellschaftspolitischen, kulturell relevanten oder sozialen Themen beschäftigen, welche die Lebenswirklichkeit des Publikums berühren. Berücksichtigt werden nur Filme, die im vorangegangenen Produktionsjahr zur Erstaufführung gelangten.
Zeitraum der öffentlichen Erstaufführung: 1. Jänner 2025 – 23. März 2026
Die Einreichfrist endet mit 17. Dezember 2025 für Filme, die bereits eine Premiere oder Ausstrahlung hatten, für alle anderen gilt die Einreichfrist 28. Jänner 2026.
Thomas Pluch Drehbuchpreis

If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees
Hauptpreisverleihung + Neuausschreibung, 10.12.2024, 20.15, Filmcasino
Wir freuen uns sehr, Sie zur Hauptpreisverleihung des 9. Drehbuchwettbewerbs If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees am Mittwoch, 10.12.2024 um 20.15 Uhr einzuladen. Die Veranstaltung wird wieder im Filmcasino stattfinden.
Begrüßungsworte von:
- Milan Dor Vorstandsvorsitzender Drehbuchforum Wien
- Wilbirg Brainin-Donnenberg, Geschäftsführerin Drehbuchforum Wien
- Peter Schernhuber, Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
- Roland Teichmann und Iris Zappe-Heller, Österreichisches Filminstitut
Das Schwerpunktthema Gegenwart findet Hopeful End inspirierte zu zahlreichen Geschichten. Aus 62 eingereichten Exposés wurden 5 Exposés mit je 5.000 Euro (plus dramaturgische Begleitung) prämiert.
Vor der Preisverleihung werden die Nominierten für den Hauptpreis mit ihren Stoffen nochmals kurz vorgestellt:
- Lorenz Uhl und Jasmin Baumgartner mit Autobahn Anthems
- Eleonore Belasi mit Castigo
- Sandra Bohle mit Chuzpe
- Isa Schieche mit Lawles
- Fatih Gürsoy mit Die Wanderer der toten Zeit
Aus diesen Treatments wird der Hauptpreis in der Höhe von 15.000 Euro (plus dramaturgische Begleitung) für die Entwicklung eines Drehbuchs vergeben.
Wir danken unserer internationalen Jury: der Drehbuchautorin und Dramaturgin Geraldine Bajard, dem Drehbuchautor und Regisseur Mo Harawe, der Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Dramaturgin Jessica Lind, der Dramaturgin Anna Seifert-Speck und der Vorjahrespreisträgerin und Schauspielerin Jeanne Werner.
Die Hauptpreisverleihung der 9. Runde ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für die Jubiläumsrunde der Ausschreibung des Wettbewerbs – wir sind stolz darauf, dass wir den Wettbewerb bereits zum 10. Mal organisieren!
Wir freuen uns gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport und dem Österreichischen Filminstitut anzukündigen, dass der Drehbuchwettbewerb aufgrund des großen Erfolgs erneut ausgeschrieben wird.
Das Thema ist diesmal Familienfilm
Special Guest: Eva Novrup Redval
Wir konnten Eva Novrup Redval von der Universität Kopenhagen für ein Keynote-Gespräch zu ihrem Buch "Writing and Producing for Children and Young Audiences - Cases from Danish Film and Television“ gewinnen (In Dänemark sind 25% der Fördermittel für Kinder- und Jugendfilm reserviert!). Eva Novrup Redval wird als Inspiration für Autor*innen auch aus ihren Studien berichten, welche Themen für Kinder und Jugendliche spannend sind. Als Motivation für Produzent*innen und Förderstellen wird der große Erfolg verschiedener 2025 produzierter dänischer Filme analysiert. Moderation des Gesprächs Antonia Prochaska (Leiterin der Filmbildung bei der Akademie des Österreichischen Films) und Flora Mair (drehbuchFORUM Wien).
Die Details zur Neuausschreibung (Fokus, Zeitplan etc) werden an diesem Abend verkündet.
Moderation der Veranstaltung: Wilbirg Brainin-Donnenberg, Geschäftsführerin drehbuchFORUM Wien und Initiatorin des Wettbewerbs
Im Anschluss an die Preisverleihung laden wir zu Cocktails und Wein und zu Snacks des Interkulturellen Frauenvereins *mosaic*. Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 2.12.2025.
Eine Initiative des Drehbuchforum Wien, des Österreichischen Filminstituts/gender*in*equality und des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport in Kooperation mit FC GLORIA Feminismus Vernetzung Film.
Drehbuchwettbewerb

Nächster Termin: 20. Jänner 2026
scriptLAB fiction unterstützt Drehbuchautor*innen bei der Erarbeitung von Treatments zu Langspielfilmprojekten, bei denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Drehbuchautor*innen, aber auch Nachwuchsautor*innen können ins Programm aufgenommen werden. Neben einer professionellen dramaturgischen Hilfestellung wird eine finanzielle Förderung für die Erarbeitung des Treatments vergeben.
Wir weisen darauf hin, dass scriptLAB kein Ausbildungsprogramm ist. Personen ohne jegliche Drehbuch- oder Schreib-Erfahrung sind daher von der Teilnahme ausgeschlossen.
Durch Kürzungen unserer Hauptförderstelle BMWKMS sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für ScriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.
Stoffentwicklung
Investitionspflicht für Streamingdienste
Petition unterzeichnen!

Drehbuchwettbewerb | If she can see it, she can be it - Frauen*figuren jenseits der Klischées
Die Hauptpreisverleihung der 9. Runde und Kick-Off der 10. Runde, 10.12.2025 - Save the Date
Am 10. Dezember 2025 wird die If she can see it, she can be it Hauptpreisverleihung der 9. Runde im Filmcasino stattfinden, zu der wir Sie schon jetzt herzlich einladen. Dies wird gleichzeitig der Auftakt der 10. Runde unseres Wettbewerbs sein, ein Jubiläum, auf das wir stolz sind, bei dem auch das Thema der neuen Ausschreibung bekanntgegeben wird. Danke an das BMWKMS, im Besonderen an Peter Schernhuber für die Ermöglichung der Fortsetzung des Wettbewerbs!
Aus den folgenden Preisträger*innen der ersten Wettbewerbsstufe (vom Exposé zum Treatment) wird der Hauptpreis ermittelt:
- Lorenz Uhl und Jasmin Baumgartner mit Autobahn Anthems
- Eleonore Belasi mit Castigo
- Sandra Bohle mit Chuzpe
- Isa Schieche mit Lawles
- Fatih Gürsoy mit Die Wanderer der toten Zeit
Eine faszinierende Bandbreite an Projekten und Protagonistinnen, die ungewöhnliche Geschichten verspricht:
Eine Milieustudie als Musical über eine narkoleptische Truckerin, die unfreiwillig einen Streik auslöst, der größeren politischen Wandel bewirkt. (Autobahn Anthems)
Gloria, ein weiblicher Predator, findet ihren Weg zur Selbstbefreiung durch ein Heiligenritual und kannibalistische Liebeskraft und entlarvt heteronormative Erwartungen. (Castigo)
Eine hundertjährige Holocaustüberlebende erobert die Villa, aus der sie als Kind vertrieben wurde, zurück und lässt die jetzige Bewohnerin am Image ihres Großvaters als österreichischer Schindler zweifeln. (Chuzpe)
Marta strandet mit ihrem Motorrad in einem queeren Stripclub. Ein feministischer Actionfilm in einer Mischung aus persönlicher Erfahrung, Kampfsportwissen und starker Community, der mit normativen Genre-Klischées bricht. (Lawles)
Eine kurdische Guerilla mit einem gefährlichen Geheimnis: Sie erwartet ein Kind, wofür ihr die Todesstrafe von ihrer Kampfeinheit droht. Treibt sie ab oder verlässt sie die Gruppe? (Die Wanderer der toten Zeit)
Wir danken der fünfköpfigen Jury:
Geraldine Bajard, Drehbuchautorin und Dramaturgin
Mo Harawe, Drehbuchautor und Regisseur
Jessica Lind, Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Dramaturgin
Anna Seifert-Speck, Dramaturgin und Mentorin
Jeanne Werner, Schauspielerin und Drehbuchautorin, letztjährige Hauptpreisträgerin
Die Jurybegründungen, Infos zu den Exposés und Biografien der Preisträger*innen und Jurymitglieder und weitere Infos zum Wettbewerb finden Sie hier:
https://www.drehbuchforum.at/stoffentwicklung/wettbewerb-if-she-can-see-it/2025/
Der 2016 initiierte Drehbuchwettbewerb IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT. Frauen*figuren jenseits der Klischees unterstützt Autor*innen bei der Entwicklung innovativer Frauen*figuren mit dem Ziel mehr Vielfalt, Lebendigkeit und neue Vorbilder in die Drehbücher und damit auch in die österreichischen und internationalen Kinos zu bringen.
Dank an das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport – unser Partner des Wettbewerbs – danke an Peter Schernhuber für die Finanzierung des Wettbewerbs, um den uns viele beneiden. Danke an Roland Teichmann – Leiter des Österreichische Filminstitut und Iris Zappe-Heller - Stellvertretende Leiterin des Österreichischen Filminstituts und Beauftragte für Gender & Diversity für ihr kontinuierliches Engagement.
If she can see it, she can be it - Save the Date: Hauptpreisverleihung

Creators for Europe United - Petition
Generative KI-Systeme nutzen millionenfach kreative Werke ohne Zustimmung, Transparenz, Lizenzierung und Vergütung. Auf Kosten von Urheber/inne/n und Rechteinhaber/inne/n erwirtschaften Tech-Konzerne damit Milliardengewinne und erweitern ihren Macht- und Einflussbereich. Die gesamte Kultur- und Kreativbranche geht nicht nur leer aus, sondern hat bis jetzt keinerlei Möglichkeit, die KI-Nutzung ihrer Werke zu prüfen und von ihrem Recht Gebrauch zu machen, die Nutzung zu verbieten. Im schlimmsten Fall werden kreative Leistungen langfristig durch KI-generierte Inhalte vollständig ersetzt. Deshalb haben Mitarbeiter/innen verschiedenster Verbände aus dem Kultur- und Kreativbereich die Initiative Creators for Europe United gestartet und vier Hauptforderungen in einem offenen Brief an Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen zusammengefasst:
1. Transparenz: Offenlegung aller zum KI-Training und für andere Zwecke verwendeten Werke
2. Vergütung: Faire Bezahlung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte
3. Durchsetzung: Konsequente Anwendung bestehender Urheberrechtsgesetze
4. Beteiligung: Einbindung der Kreativbranchen in die KI-Regulierung
Bisher wurden die Forderungen der Kultur- und Kreativbranche in Brüssel weitgehend ignoriert. Das will die Initiative Creators for Europe United nachhaltig ändern. Einzelne können den Tech-Giganten wenig entgegensetzen, gemeinsam jedoch können die Kultur- und Kreativbranchen nicht ignoriert werden.
KI kann ein wertvolles Werkzeug sein, wenn sie fair und rechtmäßig entwickelt wird. Das ist nur möglich unter Einhaltung grundlegender Prinzipien des Urheberrechts, die in anderen Bereichen selbstverständlich sind. Ohne die von Urheber/inne/n geschaffenen Werke wären KI-Systeme leer und bedeutungslos. Es ist Zeit, dass dieser Umstand anerkannt und respektiert wird. Die Zukunft der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft steht auf dem Spiel.
Creators for Europe United - Petition

Veranstaltungen zum Nachhören
Neues in unserer Mediathek: Audio-Mitschnitte
Sollten Sie eine unserer Veranstaltungen versäumt haben oder nochmals nachhören wollen – ausgewählte Audio-Mitschnitte unserer Gespräche finden Sie in unserer Mediathek.
Aktuell gibt es:
Zu Gast: Marianne Wendt
Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg
Let´s talk about scripts! Altweibersommer >
Zu Gast: Pia Hierzegger
Moderation: Marie Kreutzer
Let´s talk about scripts! Perla >
Zu Gast: Alexandra Makarová
Moderation: Mirjam Unger
Let´s talk about scripts! Pfau - bin ich echt >
Zu Gast: Bernhard Wenger
Moderation: Robert Buchschwenter
Let´s talk about scripts! bluish >
Zu Gast: Lilith Kraxner und Milena Czernovsky
Moderation: Andrea Braidt
Mediathek








Leitfaden Credits
Leitfaden für Österreichs Film- und TV-Branche zu korrekten Credits für Leistungen von Autorinnen und Autoren
Endlich, das Drehbuch, an dem man jahrelang geschrieben hat, ist verfilmt!
Doch dann laufen die Titel und plötzlich wird auch die Regie unter „Buch“ genannt. Dabei hat die doch nur zwei Szenen leicht abgeändert und ein paar Locations gestrichen?! Ähnliche Szenarien wie diese kennt jede*r Drehbuchschaffende, entweder aus persönlicher Erfahrung oder aus dem Umfeld. Oft ist unklar, wem wofür ein Buch-Credit zusteht und wie dieser genau zu bezeichnen ist.
Der Drehbuchverband Austria hat einen umfangreichen Leitfaden erarbeitet, der die Credits für Autor*innen in Spielfilm und Serie definiert. Orientiert hat sich die Arbeitsgruppe an internationalen Standards, was gerade in der stark von Koproduktionen geprägten Serienlandschaft wichtig ist. Auch die Gepflogenheiten der heimischen Filmlandschaft wurden berücksichtigt, um alle Aspekte, vom Spielfilm über Serie bis zum Writersroom, abzudecken und ganz wichtig: die Bedeutung der Drehbuchcredits, auch gegenüber Produktion und Regie, hervorzuheben.
Der Leitfaden wurde bei dem Arbeitsfrühstück Credits & Croissants am 22.1.2025 im Depot Wien vor zahlreichem Branchen-Publikum präsentiert und diskutiert. Auf der Diagonale'25 wird der Leitfaden im Rahmen des Film Meeting auch in Graz vorgestellt.
Den Leitfaden als PDF finden Sie auf der Webseite des Drehbuchverband Austria >
Veranstaltung
„Credits & Croissants“

Nächster Einreichtermin: 8. April 2026
scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden. Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.
Stoffentwicklung